Kirchenvorstandswahl 2026 Kandidaten KGV Klotzsche
Susanne Berthold
53 JahreMeine drei Söhne sind 17, 22 und 24 Jahre alt.
Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Praxis
Ich lebe seit 2002 in Klotzsche.
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
Seit 6 Jahren in der KGV Klotzsche, erneute Kandidatur
Glauben bedeutet für mich:
In erster Linie ist Glauben für mich eine Beziehungssache: meine, unsere Beziehung zu Gott, seine zu uns. Eine Beziehung, die sich auf dem Lebensweg immer wie verändert, aber in der es grundlegend darum geht, Gottes Liebe zu erfahren und sie in unseren Beziehungen zu anderen Menschen, zur Schöpfung, zu uns selbst sichtbar werden zu lassen. Glauben heißt für mich, mich entwickeln und verändern zu dürfen und zu sollen, aber dabei verwurzelt zu sein in Gottes Liebe.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Da die Gemeinde mir ein Stück Zuhause ist und meine Kinder nun erwachsen sind, möchte ich gerade in dieser nicht einfachen Zeit einen Teil meiner Kraft und Zeit einbringen, damit die Gemeinde ein lebendiger und guter Ort bleibt. In den letzten sechs Jahren habe ich in dieser Arbeit viel lernen und erfahren können, das hat mich herausgefordert und bereichert. Ich möchte gern dazu beitragen, dass wir die Veränderungen in unserer Kirche und Gesellschaft gut gestalten können Ich bringe gern Menschen ins Gespräch, kann Kontakte knüpfen und vernetzen, organisiere gern Gelegenheiten, um einander besser kennen und verstehen zu lernen. Das Weitertragen unserer Hoffnungsbotschaft und unser freundliches Miteinander liegen mir besonders am Herzen. Auch der Erhalt des Kindergartens in unserer Gemeinde ist mir sehr wichtig.
Frances Hellig
verheiratet, 3 KinderChemikerin
Ich wohne mit meiner Familie seit 1998 in Klotzsche.
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
Seit 2014 bin ich in der Kirchgemeindevertretung tätig. Ich leite die Arbeitsgruppe Kinder und Familien.
Glauben bedeutet für mich:
…das Vertrauen, dass es Gott gibt.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Die Arbeit in der KGV in den letzten 6 Jahren fand ich spannend und wichtig. Auch in den nächsten Jahren gibt es viele Aufgaben in Klotzsche. Besonders möchte ich mich für die Belange der Kinder und Familien einsetzen. Trotz geplanter Einsparungen soll es gute Angebote für Kinder und Familien in unserer Gemeinde geben.
Was ich sonst noch sagen möchte:
Ich wünsche mir, dass möglichst viele Gemeindeglieder an der Wahl teilnehmen.
Katja Knöfel
44 Jahreverheiratet, 2 Kinder
Lehrerin
Ich lebe seit 2011 im Gemeindegebiet.
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
Ich kandidiere zum ersten Mal.
Glauben bedeutet für mich:
im Alltag auf Gott zu vertrauen, dankbar auf seinen Segen zu hoffen und mich an der Nächstenliebe zu orientieren.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Ich möchte mich besonders für Familien-, Kinder- und Jugendthemen sowie Gemeindeentwicklung einsetzen und in der KGV gemeinsam ermöglichen und nach Lösungen suchen.
Rufus Lang-Koetz
18 JahreZum Glück noch keine Kinder
Schüler des Martin Anderson Nexö Gymnasiums, Ehrenamtlich in Kirchspiel und Bezirk, sowie Pfadfinder auf Stammes- und Landesebene
Seit dem vierten Lebensjahr in Klotzsche aufgewachsen.
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
Ich kenne Gremien und Verbandsarbeit aus dem VCP-Sachsen (Verband christlicher Pfadfinder*innen) und dem Kirchspieljugendkonvent und möchte mich nun auch für die Kirchgemeinde in meiner Erstkandidatur stark machen.
Glauben bedeutet für mich:
… für alle Menschen einen Zufluchtsort zu schaffen, in dem sich Menschen selbst und untereinander finden um miteinander zu Leben und die Liebe Gottes zu Erfahren. Geleitet von Gott kommt eine Gemeinschafft zustande, in der ein Mensch sich entfalten kann und nicht nur an sich selbst, sondern vor allem an seinen Mitmenschen weiterwachsen kann. In meinem Glauben ist die Gemeinschafft mit Gott und allen Menschen zentral verankert.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Für diese Themen möchte ich mich in der KGV besonders engagieren: In unserer Gesellschaft ist ein Zuwachs an Atheisten zu beobachten. Auch privat habe ich viele Gleichaltrige gesehen, die sich von dem christlichen Glauben und unserer Gemeinde entfernt haben. Gleichzeitig wird die Rolle der Kirche in unserer Gesellschaft immer wichtiger, soziale Maßnahme werden gestrichen und der Nachwuchs braucht einen sicheren Rahmen, in dem sich Kinder aller Alter entwickeln können. Mir liegt es am Herzen, dass wir als Gemeinde mit Eltern und Kindern wachsen und unsere Rolle als sozialer Raum für Kinder auf Kirchspielebene präsenter wahrnehmen.
Alexander Manitz
57 Jahreverheiratet und drei erwachsene Kinder
Erste-Hilfe-Ausbilder
Ich wohne seit 1999 in Klotzsche.
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
2008-2020 KV Klotzsche mit Fokus auf Finanzen, Struktur und Verwaltung
Glauben bedeutet für mich:
tätige Nächstenliebe. Diesem Leitbild können sich viele Menschen unterschiedlicher Konfessionen, Religionen und auch nicht religiös gebundenen anschließen. Das macht uns also als Christen nicht unbedingt einzigartig, aber auf jeden Fall anschlussfähig an und beispielhaft in unserem säkularen Umfeld. Lasst uns weiterhin dem in Gemeinschaft nachfolgen.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Da ich auch gleichzeitig für den KV des Kirchspiels kandidiere, möchte ich zusammen mit meinen Erfahrungen aus der Arbeit im früheren KV Klotzsche meine Fähigkeit, verschiedene Interessen gut unter einem Hut zu vereinen, einbringen, um Neues möglich werden und wachsen zu lassen. Sicher müssen wir da auch so manchen Ballast abwerfen, der uns den Blick fürs Neue verstellt oder viel zu viel Aufmerksamkeit beansprucht. Ich will den Fokus weg von der Mangelverwaltung hin zur Fülle des (Gemeinde-) Lebens lenken.
Was ich sonst noch sagen möchte:
Lasst uns nicht daran verzagen, sondern es gemeinsam wagen!
Luise Elly Mehner
29 JahreIch bin verheiratet und habe zwei kleine Kinder.
Ich bin gelernte Ergotherapeutin, werde aber ab September Soziale Arbeit studieren.
Ich lebe seit meiner Geburt in Klotzsche und bin hier mit dem Glauben auf- und in den Glauben hineingewachsen.
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
Ich bin seit 2018 zuerst im Klotzscher KV und danach in der KGV tätig gewesen.
Glauben bedeutet für mich:
Glauben bedeutet für mich Heimat zu finden, Zuversicht zu schöpfen, Trost zu erfahren und zu wissen, dass ich niemals allein bin.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Familien und Gemeinde lebendig gestalten
Was ich sonst noch sagen möchte:
Ich würde mich über Ihr Vertrauen sehr freuen.
Michaela Schoffer
50 Jahreverheiratet, drei erwachsene Kinder
Dipl.-Sozialpädagogin, Friedhofsmitarbeiterin
Seit 2004 wohnhaft in Klotzsche
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
KV-Tätigkeit in Klotzsche in der Legislatur 2014 (nachberufen) bis 2020
Glauben bedeutet für mich:
Ich verstehe Gott als liebenden Vater. Ich darf leben in dem Gefühl, geliebt und angenommen zu sein mit allen Facetten, die mich ausmachen. Geborgenheit, Vertrauen, Dankbarkeit und Ermutigung sind die Nuancen, die ich immer wieder erleben darf. Glauben ist für mich das Wissen darum, dass alles Sein in einem größeren, göttlichen Zusammenhang steht. Wir Menschen sind gefragt, diesen mit unserem Herzen und unserem Verstand auf gute Weise mitzugestalten.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Ich möchte die Lebendigkeit des Gemeindelebens und unsere Sichtbarkeit im Stadtteil fördern. Wichtig ist mir ein Perspektivwechsel weg vom Unmut über größer werdende kirchliche Verwaltungseinheiten hin zu einem Blick darauf, was wir bewegen können - mit Neugier und Begeisterung. Ich organisiere gern, habe Freude an Projekten und würde mich selbst als unkonventionell bezeichnen. Für zwei Schwerpunkte möchte ich mich im Rahmen der KGV besonders stark machen:
1. den Blick auf die Nachhaltigkeit in unsrer Gemeinde und darüber hinaus.
2. die Entwicklung einer gelingenden Verwaltung unseres Kindergarten Regenbogen in eigener Trägerschaft
Was ich sonst noch sagen möchte:
Mir ist ein Zitat in Bezug auf (Gemeinde-)Leitung wichtig geworden: "Führung ja - wenn sie Dienst ist."
Matthias Tschöpe
55 Jahreverheiratet, 6 Kinder
geschäftsführender Referent beim VCP Land Sachsen
seit 1970 wohne ich in Klozsche.
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
Im KV von 1996 bis 2002 und von 2014 bis 2020, KGV Nachberufung seit Dezember 2024
Glauben bedeutet für mich:
sich für die Bewahrung der Schöpfung und für ein gutes Miteinander unter den Menschen in der Kirchgemeinde und in das Gemeinwesen mit seinen persönlichen Gaben einbringen. Kirche mitgestalten und positiv für alle Menschen und zukünftige Generationen verändern. Veränderungen zulassen und neue Format und Ideen probieren.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
neue Ideen zur Finanzierung der gemeindepädagogischen und kirchenmusikalischen Stellen entwickeln und ausprobieren.
Ehrenamt stärken. Es sind nicht Helfer*innen, sondern Mitarbeiter*innen. Ehrenamt benötigt Zeit und Pflege von hauptberuflichen Personen und auch untereinander. Danksagung, Aus- und Weiterbildung und eine ordentliche und sinnvolle Vernetzung untereinander, miteinander und zum hauptberuflichen Personal gehört dazu.
Was ich sonst noch sagen möchte:
Derzeit schließen wir viele Menschen mit Beeinträchtigungen auf Grund der räumlichen Gegebenheiten und der Formate von unseren Veranstaltungen aus. Barrierefreiheit, keine festen Raumstrukturen, leichte Sprache, Gottesdienste die nicht in Frontalform sind, wünsche ich mir.
David Wegner
53 Jahreverheiratet, 2 Töchter
Steinmetz, Gärtner im Garten- und Landschaftsbau.Tätig als Friedhofsverwalter der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Klotzsche
seit 2001 wohnhaft in Dresden-Klotzsche und aktiv in der Kirchgemeinde
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
In der aktuellen Legislatur bin ich Mitglied der KGV Klotzsche und auch im KV des Kirchspiels.
Glauben bedeutet für mich:
Ich versuche jeden Tag aufs Neue meinen Glauben zu leben. Ich möchte meinen Mitmenschen mit Offenheit, Wertschätzung und Nächstenliebe gegenübertreten, ihnen zuhören, für sie da sein und helfen. In den kleinen und großen Zusammenhängen das Wunder der Schöpfung sehen, auch das ist Glauben für mich.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Ich möchte mich besonders dafür einsetzen, dass der Kindergarten Regenbogen in Trägerschaft der Kirchgemeinde Klotzsche bleibt. Ich möchte daran mitarbeiten, aktives Gemeindeleben zu gestalten und die vielfältigen Gruppen und Kreise, unseren Kindergarten und die Friedhöfe in ihrer Arbeit unterstützen. Mit meinem Engagement will ich dazu beitragen, dass unsere Kirchgemeinde ihren Platz im Kirchspiel hat und diesen mit Leben füllen kann. Ich kann mich sehr gut für neue Projekte begeistern und andere Menschen motivieren, an diesen Projekten mitzuarbeiten. Es fällt mir leicht, nötige Dinge und Abläufe zu organisieren.
Was ich sonst noch sagen möchte:
Ich danke allen für das Vertrauen, das Sie mir schenken!
Dr. Ulrike Weißbach
41 JahreVerheiratet, 2 Kinder (7 und 10 Jahre alt)
Referentin am Landesamt für Schule und Bildung in Radebeul, vorher 10 Jahre Lehrerin am Hans-Erlwein-Gymnasium Dresden (Fächer: ev. Religion, Gemeinschaftskunde/Recht/Wirtschaft)
Mein Mann Thomas und ich sind im Herbst 2015 nach Klotzsche gezogen.
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
Erstkandidatur
Glauben bedeutet für mich:
Der Glaube ist für mich Grundlage und Richtschnur für alle Lebensentscheidungen. Die Orientierung an Jesus und Gottes Wort schärft immer wieder meine Haltung gegenüber meinen Mitmenschen, die (Nächsten)Liebe ist für mich wesentlich, fordert mich aber auch immer wieder heraus.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Mir ist eine offene und liebevolle Haltung im Miteinander wichtig. Dies kann in vielen Bereichen von Bedeutung sein. So liegt mir unter anderem gelebte Ökumene und die Arbeit mit Kindern am Herzen. Ich möchte mich auch dafür engagieren, dass alle Menschen in unserer Gemeinde willkommen sind - so wie mein Mann und ich es erlebt haben.
Doris Wieczorek
69 Jahreverheiratet, 2 Kinder, 2 Enkeltöchter
Lehrerin Ma/Ph, tätig als Webprogrammiererin
In Klotzsche geboren, wohne ich mit 2 kurzen Unterbrechungen in Hellerau
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
seit 2014 im KV (berufen), seit 2021 in der KGV
Glauben bedeutet für mich:
Zuversicht, Leitlinie, Anspruch ("du sollst ein Segen sein"), Sicherheit
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Ich möchte mit den vertrauten und mit neuen Mitstreitern im KGV und unseren Kirchspiel-\“Mitspielern\“ in unruhigen Zeiten unser "Gemeindeschiff" auf Kurs halten und auch voller Hoffnung Neues wagen. Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit habe ich die Zusammenarbeit auch im größeren Rahmen schätzen gelernt und würde mich da gern weiter einbringen.
Was ich sonst noch sagen möchte:
Ich habe einen guten Tipp für den Abend eines stressigen Tages: Einfach mal in den Kirchengarten der Alten Kirche gehen, möglichst bei Sonne und so gegen 18.00 Uhr lauschen. Sonnabends wenn die 2. Glocke mit einstimmt, ist es am schönsten. So soll es sein, so kann es bleiben, kommt mir da in den Sinn…
Andreas Wildenhain
43 Jahreverheiratet, 1 Kind
Buchhändler
wohnhaft seit 1982 in Klotzsche, mit kurzen Unterbrechungen
Bereits in der KGV tätig gewesen oder Erstkandidatur?
Erstkandidatur
Glauben bedeutet für mich:
Glauben bedeutet für mich in der Beziehung zu Gott eine sichere Basis im Leben zu haben.
Darum möchte ich mich im Kirchenvorstand engagieren:
Ich möchte gern den diakonischen Aspekt aufgreifen. Wie können wir füreinander da sein, wenn jemand Hilfe und Unterstützung braucht? Wie kann christliche Gemeinschaft ausserhalb des Gottesdienstes in der Gemeinde spürbar sein? Dazu würde ich u.a. gern ein neues Besuchsdienstkonzept ins Gespräch bringen. Aber auch für das Thema der „theologischen Bildung“ möchte ich mich einsetzen. Haben über 1000 Jahre alte Glaubenssätze für uns heute noch Bedeutung? Was bekennen wir eigentlich im Glaubensbekenntnis? Über den Glauben gesprächsfähig zu sein ist wichtig und es lohnt sich dieses Thema im Gemeindekontext zu vertiefen.
Was ich sonst noch sagen möchte:
"Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade. Und solche Zuversicht macht fröhlich, mutig und voll Lust zu Gott und allen Geschöpfen."
(Martin Luther)








