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Literaturwoche

Literaturwoche 2026

7. Klotzscher Bücherbasar & Literaturwoche

Ich, Du, wir – wie leicht das zuweilen von den Lippen geht, und dann gibt es Augenblicke, in denen wir kaum den Blick zu einem Gegenüber zu heben vermögen, uns am liebsten selbst vergessen möchten, ein Gefühl von Verlassenheit um sich greift – von Gott und der Welt verlassen heißt es da.
In der Literaturwoche, die den Titel “Vom Ich zum Du – und wir?” trägt, möchten wir literarischen Texten Raum geben, die unsere Beziehungsgeflechte, private wie gesellschaftliche, in den Blick nehmen und reflektieren. Die Fragen nach dem Selbstverständnis stellen, des Einzelnen, des Gegenübers oder das einer Gruppe, Gemeinschaft, ja auch Gesellschaft. Und das in einer Gegenwart, in der die Gesellschaft in Gruppierungen zersplittert erscheint, mit Interessenlagen, die oft als unvereinbar empfunden werden. Der Sinn für ein Gemeinschaftliches wie auch der für die Akzeptanz anderer Ansichten und Positionen droht darüber verloren zu gehen. Und wie verhielt es sich früher damit? Wie im Kontext des Glaubens, kirchlicher Gemeinschaft?
Die Lesungen, Vorträge und Gespräche werden Gelegenheit bieten, sich mit Aspekten des Selbstverständnisses, des Neben- und Miteinanders zu beschäftigen.

Für den Basar sammeln wir Bücherspenden, die in der Woche vor und nach Ostern zu folgenden Zeiten im Foyer des Gemeindehauses abgegeben werden können (bei größeren Mengen am liebsten in Bananenkartons, da sich diese gut stapeln lassen). Die gespendeten Bücher werden während der Literaturwoche gegen Spende abgegeben. Der Erlös fließt in einen Kulturfonds, aus dem wir für das Publikum kostenfreie Kulturveranstaltungen wie bspw. die Literaturwoche, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte etc. im Dresdner Norden sowie hierfür notwendige Ausstattung finanzieren.


Abgabe der Bücher

  • 1.+2. April 2026 von 10:00 - 18:00 Uhr
  • 7.-10.April 2026 von 10:00 - 18:00 Uhr

Programm der 7. Klotzscher Literaturwoche im Gemeindehaus Alte Post

12.4.–1.6.2026

Fotoausstellung „Blickwechsel“
Christoph Reichelt und Jayne-Ann Igel

„Blickwechsel“ nennt sich eine Foto-Ausstellung, die mit der Eröffnung von Bücherbasar und Literaturwoche im GAP am 12. April zu sehen sein wird. Ausgehend vom Motto der Literaturwoche „Vom Ich zum Du – und wir?“ erkundeten Christoph Reichelt und Jayne Ann Igel mittels eines fotografischen Dialogs, wie gesellschaftliche Verhältnisse, ein Mit-, Neben- oder auch Gegeneinander sich im Alltäglichen widerspiegeln. Sei es mittel- oder unmittelbar in Interaktionen, vorzufindenden Gegebenheiten, Zeugnissen oder Strukturen.

Christoph Reichelt arbeitet als freiberuflicher Fotograf, Jayne Ann Igel als Autorin und Herausgeberin. Beide leben in Klotzsche.

Sonntag, 12.4.2026

Öffnungszeiten Bücherbasar: 11:00–21:00 Uhr
(während der Veranstaltungen ist kein Stöbern möglich)

09:30 Uhr Literaturgottesdienst in der Christuskirche

11:00 Uhr Eröffnung der Literaturwoche, der Fotoausstellung und des Bücherbasars mit Kirchencafé

14:00 Uhr Der Dresdner Norden schreibt und liest:

es lesen:
  • Kathleen Kozik
  • Andreas Sembdner
  • Horst Seidel
  • Heinrich Opitz
  • Viktor Hoffmann
  • Schüler:innen des Gymnasiums Klotzsche
und andere

Musik: Holger Schlese und Matthias Fehr
Sie möchten auch eigene Texte vorstellen? Dann schicken Sie Textproben an kontakt-literatur@kirchgemeinde-klotzsche.de

Viele Gemeinden gehören zum Dresdner Norden, von Hellerau über Klotzsche bis Grünberg und Langebrück. Und wenn man sich umschaut, lassen sich Entdeckungen machen, auch von Leuten, die sich literarisch interessieren, die lesen und sich selbst im Metier versuchen oder gar schon eigene Texte veröffentlicht haben.

Stimmen von heute, die unterschiedlicher kaum sein könnten, lesen bereits Publiziertes sowie bislang Unveröffentlicht

16:00 Uhr “Bevor der Himmel reißt”

Lesung für junge Menschen von Amani Padda
Ein bewegender Jugendroman über Migration, queere Themen, Freundschaft und den Mut, sichtbar und man selbst zu sein.

Piesnitz in Sachsen, ein Ort, in dem man auffällt, wenn man anders ist. Dilly und Heer, beide 17, beide Kinder indischer Einwandererfamilien, beide Sikhs. Ihre Eltern betreiben die einzigen indischen Takeaways und leben direkt gegenüber voneinander in Wittstock-Ost, einem Stadtteil von Piesnitz. Und doch haben sie noch nie ein Wort miteinander gesprochen. Nach dem Tod ihres Vaters verliert Heer den Halt – bis sie plötzlich Dilly auf einer Party begegnet. Sie kommen sich näher und treten gemeinsam einer Jugendgruppe bei, die sich engagiert, das Viertel näher zusammenzubringen, die Community zu stärken und sich gegen den rechten Hass ihrer Stadt aufzulehnen. Zwischen rechter Gewalt, Alltagsrassismus und familiären Konflikten erfahren sie erstmals, was Zusammenhalt und standhaftes Bleiben bedeutet – und dass Heimat mehr ist als ein Ort, den andere für einen definieren.

Amani Padda, Autorin und Illustratorin für Kinder- und Jugendbücher, ist Juristin mit Wurzeln, die sich von Schottland und Deutschland bis nach Indien erstrecken, und lebt in Leipzig. Sie engagiert sich ehrenamtlich in Projekten für mehr Diversity und Jugendbeteiligung.

19:00 Uhr „Ich bin, wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen“

Vortrag von Dr. Justus Ulbrich
Musik: Reinhard Mehlhorn

Der legendäre erste Satz in Ernst Blochs „Geist der Utopie“ stellt unausgesprochen mehrere Fragen. Wer und wie sagt man ICH? Wer ist denn WIR? Und WAS haben wir zu BEGINNEN?

Was banal klingt, ist eher kompliziert. Dies zumal in einer spätmodernen Gesellschaft der „Singularitäten“, der Egomania und der sozialen Differenzierung, wenn nicht gar der Spaltung oder Verfeindung. „In unsere Hände ist das Leben gegeben“ heißt es bei Bloch weiter, aber auch das ist nicht selbsterklärend.

Denn wie wollen wir leben und mit wem? Weder die Familie noch die Gesellschaft kann man sich aussuchen. Und wer die Distanz zu anderen sucht, kann einsam werden.

Der Vortrag lässt einige (Vor-)Denker zu Wort kommen, soll aber anregen, selbst zu denken. Denn auch diese Fähigkeit lässt uns erkennen, was es heißt, ein ICH zu sein.

Dr. Justus H. Ulbricht, Historiker und Germanist, lebt als freier Wissenschaftler und Publizist in Dresden. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Denkmalsgeschichte, Erinnerungskultur, Kultur und Politik im deutschen Bildungsbürgertum (1800 bis 1950), Klassik-Rezeption, Völkische Bewegung, Jugendbewegung und Religionsgeschichte der „klassischen Moderne“ sowie Regionalgeschichte Mitteldeutschlands.

Montag, 13.4.2026

Öffnungszeiten Bücherbasar: 16:00–21:00 Uhr
(während der Veranstaltungen ist kein Stöbern möglich)

19:00Uhr Das literarische Klotzscher Quartett

mit Undine Materni, Roman Rabe, Thomas Meyer und Jayne-Ann Igel
Wir diskutieren über:
  • Laszlo Krasznoharkai: “Herscht 07769” (S. Fischer, 2025)
  • Thomas Melle: "Haus zur Sonne" (K&W, 2025)
  • Peter Wawerzinek: "Rom sehen und nicht sterben" (Penguin Verlag, 2025)
  • ·Gerti Tetzner: "Karen W." (Aufbau Verlag, 2025)

Bücher im Gespräch.

Diskutieren Sie gerne mit!

  • Undine Materni, Schriftstellerin
  • Roman Rabe, ehemaliger stellvertretender Leiter der Städtischen Bibliotheken Dresden
  • Thomas Meyer, Arzt und leidenschaftlicher Leser
  • Jayne-Ann Igel, Schriftstellerin

Dienstag, 14.4.2026

Öffnungszeiten Bücherbasar: 16:00–21:00 Uhr
(während der Veranstaltungen ist kein Stöbern möglich)

10.00 Uhr „1 +1 = STARK“

Erzählte Geschichten für Kinder Brit Magdon und Ben-Sebastian Hans – Erzählraum e. V.

Brit Magdon und Ben-Sebastian Hans schlagen das Märchenbuch aus aller Welt auf und begeben sich mit Worten, Klang und Bildern auf Abenteuer-Reise. Sie erzählen von Wunderlingen, die Unmögliches möglich machen, von starken Kindern, die mit Freunden vereint, dunkle Geister überwältigen und von Großväterchen und Großmütterchen, die nach kräftigem Durcheinander gemeinsam das Glück angeln. Am Ende tun wir uns zusammen und gehen mit einer Geschichte nach Haus, die bisher noch niemand gehört hat.

19.00 Uhr „Die Pfade des Glücks oder Alle unter einem Dach“

Erzählte Geschichten für Erwachsene
Brit Magdon und Ben-Sebastian Hans – Erzählraum e. V.

Märchen, Mythen, Legenden werden von Mund zu Mund und von Generation zu Generation weitergegeben. So wurden sie im Laufe der Jahrhunderte weise und tiefsinnig. Sie kennen den verschlungenen Weg zum Glück.

An diesem Abend nehmen uns Brit Magdon und Ben-Sebastian Hans mit in ein Land der unmöglich-möglichen Gemeinsamkeit. In einem Kaleidoskop der Perspektiven erzählen sie von Wirrungen und Verirrungen, von offenen Augen für ungewöhnliche Begegnungen, von erfüllten Träumen und letztlich von einem Haus voller fröhlicher Leute.

Mittwoch, 15.4.2025

Öffnungszeiten Bücherbasar: 7:30–8:30 und 15:00–21:00 Uhr
(während der Veranstaltungen ist kein Stöbern möglich)

7:00 Morgenmeditation „Vom Ich zum Du – und wir?“ zwischen Büchern

Wir starten den Mittwochmorgen mit Ruhe und innerer Einkehr und laden ein zur Morgenmeditation mit dem Impuls „Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, ein Leib sind: so auch Christus.“ (1 Korinther 12,12)

Nach einer kurzen Körperübung und der Hinführung zur Stille mit dem Impuls folgen 15 Minuten Sitzen in der Stille, abgeschlossen mit einem Segen. Lauschen Sie auf das, was sich in der Stille zeigen möchte – für Geist, Herz und Seele. Das Angebot ist kostenfrei und offen für alle – Vorkenntnisse oder Kirchenzugehörigkeit sind nicht erforderlich. Wer möchte, kann gerne ein eigenes Meditationskissen oder -bänkchen mitbringen.

16:30 Uhr “Freunde” Lesung für Menschen ab 14 Jahren von Eva Kranenburg

Ein tiefgründiger und ergreifender Antikriegsroman über Freundschaft und Menschlichkeit

Du hast alles verloren. Aber du bist nicht allein.

Tarek, Nata, Ren und der kleine, verwilderte Tuk lernen sich kennen, als sie in den letzten Kriegstagen in die bereits völlig desolate Armee eingezogen werden. Als sie nur mit ein paar Spaten bewaffnet aufs Schlachtfeld ziehen sollen, desertieren sie. Sie alle haben Geheimnisse, über die sie nicht sprechen. Jeder hat Unerträgliches erlebt, tief sitzen Scham und Schrecken. So zusammengeschweißt werden sie einander zur Familie. Bis ein Dilemma ihre Verbundenheit in Frage stellt.

Kann man den Hass auf ein Volk überwinden, mit dem man im Krieg ist? Kann man lieben, wenn man schlimmste Gewalt erlebt hat? Kann man moralisch bleiben in einer zerstörerischen Welt? Diese Fragen verwebt Eva Kranenburg auf einfühlsame Weise zu einer soghaften Geschichte. Sie erzählt ehrlich bis an die Schmerzgrenze, setzt der Brutalität der Nachkriegswelt jedoch immer auch Licht entgegen: Figuren, die sich einem tief ins Herz schreiben – und ihre unerschütterliche Freundschaft zueinander.

Eva Kranenburg arbeitete schon in jungen Jahren mit Kindern und Geflüchteten aus Bosnien und dem Kosovo. Später, als Psychotherapeutin, arbeitete sie mit Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien und dem Irak. Eva Kranenburg ist Absolventin der Akademie für Kindermedien. Für das Manuskript “Freunde” erhielt sie den Förderpreis der Mitteldeutschen Medienförderung sowie den Oldenburger Kinder- und Jugendpreis 2025. Derzeit steht das Buch auf der Shortlist für das Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels 2026.

19:00 Uhr „Dear Mr. Saunders”

Lesung von Thomas Podhostnik

In drei langen Briefen an den amerikanischen Schriftsteller George Saunders erzählt die Hauptfigur des Romans seine Lebensgeschichte und reflektiert über slawische Identität, das Schreiben, die deutsche Sprache und die Macht der Privilegierten. Dabei geht er den Fragen nach: wem gehört die Sprache und wem gehören die Erzählungen?

Patrick Wilden in einer Rezension: „Hier schreibt nicht einfach einer irgendeinen Roman nach dem Motto: Günter Wallraff meets Felix Krull. Hier lässt sich der wortwörtliche Außenseiter vernehmen, durch defekte Bücher in die schillernde Welt der Sprache und Literatur geholt, der doch in jeder Revolte nur die Bestätigung der herrschenden Verhältnisse sieht. Dass ihm dabei völlig die Fähigkeit abhandenkommt, über irgendetwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen, trifft allerdings nicht zu. Im Parlandoton begibt sich Sergej als der Erniedrigte, aber Begabte auf eine sentimentale Reise in die mitternächtlichen Provinzen – Orpheus in Sankt Petersburg sozusagen. Der Saunders-Brief ist ein höchst unterhaltsames literarisches Statement. Ein ungewöhnlicher Podhostnik, aber sein vielleicht persönlichstes Buch.“

Thomas Podhostnik, geboren 1972 in Radolfzell am Bodensee als Sohn jugoslawischer Gastarbeiter, ist gelernter Speditionskaufmann, machte in Kuba eine Ausbildung zum Regieassistenten und studierte anschließend am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wo er auch heute lebt. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Donnerstag, 16.4.2026

Öffnungszeiten Bücherbasar: 10:00–21:00 Uhr
(während der Veranstaltungen ist kein Stöbern möglich)

10:00–16:00 Marktcafé

19:00 Lange Nacht der Autoren:

Silvio Colditz, Iryna Fingerova, Christine Ruby, Volker Sielaff und Anna Zepnick
Musik: Anna Zepnick

Silvio Colditz, Iryna Fingerova, Christine Ruby, Anna Zepnick und Volker Sielaff lesen Gedichte und kurze Prosa. Begleitet wird der Abend von Anna Zepnick mit Improvisationen am Flügel.

Silvio Colditz, geboren 1978, lebt als Autor und Kalligraph in Dresden, er gibt die kalligraphische Zeitschrift “Die Geste” heraus und ist Mitveranstalter der “veränderbar” in der Dresdner Neustadt.

Iryna Fingerova, 1993 in Odessa geboren, lebt als Autorin in Dresden, vor kurzem ist ihr Roman “Zugwind” über eine junge, in Deutschland lebende ukrainische Ärztin bei Rowohlt erschienen. 

Christine Ruby lebt als Autorin in Radebeul, zuletzt veröffentlichte sie den Erzählungsband “Splitter”.

Volker Sielaff, geboren 1966, lebt als Autor in Dresden. Er ist Mitbegründer des Literaturforum Dresden e. V. Anfang des Jahres erschien bei Voland & Quist sein Gedichtband “Fragen an den Yeti”

Anna Zepnick, geboren 1970, Pianistin, Klavierlehrerin und Autorin, lebt in Dresden. Ihr dichterisches Debüt “rabensingen” erschien 2024 im Verlag Poetenladen.

Freitag, 17.4.2026

Öffnungszeiten Bücherbasar: 15:00–21:00 Uhr
(während der Veranstaltungen ist kein Stöbern möglich)

19:00 “Flaschenpost aus Hamburg”

Poesie und Prosa aus Dresdens Partnerstadt
Lesung mit Martin Stiebert
Musik: Heinrich Opitz

Martin Stiebert, 1963 in Dresden geboren, studierte Klassische Philologie und Archäologie, Kunstgeschichte und Germanistik in Jena. Er arbeitet als Vorleser und Rezitator. Zuweilen bezeichnet er sich als „Sprechsteller“: Er verfasst nicht wie ein Schriftsteller neue Texte, vermag es aber, kurzweilig und kenntnisreich in die Texte anderer einzuführen.

Samstag, 18.4.2026

Öffnungszeiten Bücherbasar: 9:00 Uhr bis alles aufgeräumt ist
Ab 10:00 Katerfrühstück, letzte Gelegenheit zum Stöbern und gemeinsames Sortieren & Aufräumen mit Musik aus der Box

FÜR JUNGE LEUTE